Das Potenzial des Waldes
Der Wald wirkt unterstützend auf unsere geistige, körperliche und seelische Gesundheit. Das untermauern immer mehr Forschungsarbeiten auf der ganzen Welt. Federführend dabei sind (noch) Japan, Korea und die USA, aber auch in Europa rückt das Thema immer mehr in den wissenschaftlichen Fokus, und es werden laufend auch neue Studien betrieben.
Der Wald wirkt
- positiv auf unser Nerven-, Hormon- und Immunsystem
- reduziert Stresshormone
- stärkt das Immunsystem
- führt zu einer vermehrten Produktion des Herzschutzhormones DHEA und von Natürlichen Killerzellen
- hat blutdrucksenkende/-ausgleichende Wirkung
- fördert folglich die Herz-Kreislauf-Gesundheit
- verbessert die Schlafqualität
- Burnout-Prävention
- fördert Kreativität und vieles mehr . . .
Zu einigen Studien klicke hier: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?linkname=pubmed_pubmed&from_uid=31210473
Hinweis: Waldbaden ist kein Ersatz für medizinische oder (psycho-)therapeutische Behandlung, kann aber diese positiv unterstützen.
Was macht man beim Waldbaden genau?
Alles was uns in die Ruhe, ins Hier & Jetzt bringt, was unsere Sinne aufweckt und die Alltagsgedanken ausschaltet, und da gibt es viele Wege.
- Ein wesentlicher Punkt ist sicher das Tempo. Es ist langsam, sicher ungewohnt langsam.
- Wir lassen uns einfach treiben, wir schlendern, mäandern so dahin – ohne Ziel – das tut einmal richtig gut!
- Wir schalten den Kopf ab und öffnen Herz und Sinne.
- Aber auch aktive Bewegung, Kreativität, gemeinsames Picknick (je nach Jahreszeit), Lachen & Spaß sind immer dabei – eben alles, was uns aus dem Kopf und rein in das Sein bringt!
- Mit kleinen, achtsamen Riech-, Seh-, Hör-, Geschmacks-, Tast- und Atemübungen, werden die Sinne während eines Waldbades (wieder) aufgeweckt. Kurze Meditationen führen uns zu einer tiefen Verbindung und Verwurzelung zur Natur.
Umgeben von Baumgefährten, die tief in die Erde wurzeln und hoch in den Himmel ragen, fällt uns die Aufrichtung ganz leicht. In einfachen Übungen lernen wir von ihnen.
Achtsamkeit im Wald bedeutet
- sich für die Waldatmosphäre Zeit nehmen
- absichtslos im Hier und Jetzt sein, mit kindlicher Neugierde
- innehalten
- langsames Gehen
- sich entschleunigen
- wohlwollende Aufmerksamkeit
- den Moment wertfrei annehmen
- riechen, lauschen, sehen, schmecken, fühlen
- atmen und vieles mehr . . .
Beim Waldbaden geht es darum, zu erleben statt zu denken – und zu verweilen, ohne zu eilen. So kommt jeder mit Muße und Achtsamkeit in den Genuss der beeindruckenden Heilkraft des Waldes.
Erinnerungen an diese herrlichen Waldzeiten speichern wir in unserem Gehirn ab, oder einen Duft in der Nase, ein Gefühl in unseren Händen, das Glücksgefühl in unserem Herzen und nehmen alles dankbar mit nach Hause.
Na dann, raus aus dem Haus, rein in den grünen Kraftort und tief durchatmen!
Der Wald wartet auf dich, auf uns … komm einfach mit und probiere es!
